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Sonntagsblues

Wenn das nicht nach MEINEM Thema klingt, was dann.. Sonntage sind wirklich das schwarze Schaf der Wochentage, wenn Sie doch auch ein freier Tag für die meisten von uns bedeuten, schreien sie gleichzeitig ebenso förmlich lautstark nach größter Aufmerksamkeit a la „Ich bin der kleine Montag“.

Sonntage freuen uns solange es noch Samstagabend ist, aber sobald der Sonnenaufgang den Sonntag einleutet, begleitet ihn doch – der gebürtige Schwabe, der ich zwar nicht bin, aber der würde wohl sagen – das „Gschmäckle„, dass der Montag quasi schon mit einem Fuß in der Tür steht. Ich will da auch nix schwarz malen, aber doch beschleicht zumindest mich und meine Sonntage – und nein das nicht erst seit ich im Schwabenländle wohne – eine Schwere, die oftmals auf der Couch ihr frühzeitiges Ende jeglicher Motivation findet. Einerseits ist da der Tatendrang der noch am Vorabend große Vorhaben vermuten ließ und gleichzeitig die Lethargie der Erkenntnis, dass es am darauffolgenden Tag schon wieder in den üblichen Alltag überfließt, dem wir doch gerade erst gefühlt ein paar Stunden entkommen waren. Meine Erkenntnis daraus lautet: die Prognose des gelebten Sonntags gleicht dem Kaffeesatz lesen. Wenn ich es dann doch mal schaffe, diese blöde, eingefahrene Routine zu durchbrechen, es mir auf der Couch gemütlich zu machen, hab ich zwar das gute Gefühl wirklich was geschafft zu haben, an dem ach so kurzen Wochenende, aber doch fehlt mir dann wieder diese Sonntagsauszeit, die ich irgendwie liebgewonnen habe. Es ist und bleibt ein Teufelskreis, wie man es macht macht man es vermutlich falsch.

ABER – und hier kommen wir zu meinem Wochenfoto, habe ich den letzten Sonntag in dem ohnehin winterlichen Motivationstief, in der Küche mit dem Plätzchenbacken verbracht. Was würden wir nur im Wintertief ohne Feierleichkeiten und allerhand Aufgaben machen, wenn die Zeit unter der Woche nicht so knapp bemessen wäre?

Nun waren die Plätzchen gebacken, aber irgendwie bringt soviel Tatendrang den zumindest meinigen Sonntagsblues nicht zu Geltung, als dass ich euch dazu einfach zwei Fotos packen muss, die mir bei meinem letzten Sonntagsspaziergang in der Natur, bildlich genau das Gefühl gaben, wo ich mich verstanden fühlte und die genau das verdeutlichten, warum es mich sooft einfach nur förmlich magnetisch auf die Couch zieht.

Ihr mögt es mir hoffentlich verzeihen, dass ich mich – typisch Frau – nicht so recht für ein Bild entscheiden konnte. Das platte Blümchen, die zerrupfte Pusteblume, sie verdeutlichen irgendwie genau das, wie ich mich an ach so vielen anderen Sonntagen, die nicht nach dringenden Aufgaben schreien, fühle..  Da liegen die Haare nicht, weil es am Samstag beim Wohnungsgroßputz nicht nötig war oder weil wir uns manchmal ebenso plattgetreten fühlen und keine Kraft mehr für andere Aufgaben haben, und sei es nur der Wäschekorb neben der Couch, deren Inhalt zwar nicht hörbar, aber umso eindringlicher „bügel mich“ ruft. Ihr mögt mir den leichten Regelverstoß des P52-Projektes also hoffentlich verzeihen. 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und natürlich vor allem einen entspannten Sonntag!

 

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Lichtspiel

Lang lang ists her, ich habe mich EIGENTLICH nicht aus dem Projekt verabschiedet, doch blieb es inzwischen schon – leider – monatelang auf der Strecke. Es ist wie es ist – man hat viele andere Dinge im Kopf, da mal fix Urlaub, da begleitetet man wen im In- oder Ausland zum Marathon und zwischendrin Arbeit, verstrittende Haustiere mit blutigen Folgen, die viele, viele Nerven und Sorgen gekostet haben und wenig bis keine Zeit oder Motivation auf eigene Fototour zu gehen. Hin und wieder hatten es mir einzelne Themen wirklich angetan wieder einzusteigen, aber doch fehlte es grundsätzlich an der Disziplin die wenigen Aufnahmen die gemacht wurden in Beiträge umzusetzen, geschweige denn auch noch was dazu zu schreiben. Man genießt in den Tagen die Situation der Aufnahme ansich, geniesst die letzten Sonnenstrahlen, das Licht auf Dinge die wir sonst oft übersehen.

Aber nach langer Auszeit mal wieder ein Beitrag zum Thema Lichtspiel. Das Thema hat es mir wirklich angetan, bietet uns der Herbst und die wenigen, aber umso angenehmeren Sonnenstunden kurz vor dem Winter doch die ideale Grundlage für Fotos zu diesem Thema. Ich bin selber leider schon in so ein leichtes Winter-Loch gefallen, die Zeitumstellung, die Kälte, Regen – sind und werden nicht meine Freunde, obwohl ich eigentlich fester Überzeugung war ein Winter-Mensch zu sein, kann ich doch schliesslich mit dem Sommer noch weniger anfangen. Man verlässt das Haus im Dunkel und wenn man das Büro verlässt sieht es aus, als wäre man gerade erst gekommen. Vielleicht braucht es einfach wieder etwas Gewöhnung. Ich stimme mich bewusst drauf ein, morgen wird die Weihnachtsdeko ihr Comeback feiern und der Plätzchenteig liegt fertig geknetet im Kühlschrank und wartet auf seinen Einsatz.

Hier also mein Bild zum Thema:

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Fenster

Wochenthema Fenster.. Ja was soll ich sagen, meine eigenen bieten dafür derzeit kein schönes Bild, haben Sie doch das Putzen dringend mal wieder nötig. Leider blieb dafür in den letzten Wochen/Monaten wenig bis keine Zeit. Unsere Wohnung war eh eine Großbaustelle und wo nun endlich nach fast einem Jahr endlich alle Trocknungs- und Baumaßnahmen abgeschlossen waren den Flur wieder in seinen annähernd ursprünglichen Zustand zu versetzen, war mir das Streichen, der Möbelkauf- und aufbau einfach wichtiger um wenigstens beim Betreten der Wohnung ein Stück „Wohlfühlgefühl“ wieder zu erlangen.

So habe ich also unseren diesjährigen Firmenausflug genutzt um das Thema umzusetzen. Besucht haben wir das Kloster in Lorch, was definitiv einen Besuch wert ist und in wunderschöner Umgebung liegt. Und nein, das sage ich nicht nur weil ich den Ausflug und das Ziel gewählt und organisiert habe… Leider hatte ich meine Kamera aus platzsparenden Gründen nicht dabei, somit musste das Handy für die Fotos herhalten. Aber es ist ja nicht wichtig welche Kamera man dabei hat, sondern DASS man eine dabei hat um schöne Momente festzuhalten.

Es gab natürlich auch in dem Kloster tolle, alte und sehr bunte Fenster, mehr fasziniert haben mich jedoch die Fenster die durch die Sonneneinstrahlung in den Fokus rückten. Hier also mein Foto zum Thema:

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Fastfood

Fastfood.. manchmal hat man einfach Heisshunger drauf und dann muss es sein, wenn man auch meist mit mehr Erwartungen das jeweilige Lokal betritt als man es mit erfüllten Erwartungen verlässt. Nichts desto trotz erfüllt es seinen Zweck, schnelle Sättigung.

Hier also mein Beitrag zum Thema (wenn es auch nicht aussieht wie in der Werbung, habe ich echt schon unansehnlichere Exemplare verspeist):

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Wasser

Und schon haben wir wieder das letzte Juli-Thema, erschreckend wie die Zeit vergeht. Das Thema fand ich eigentlich sehr schön, aber da ich in diesem Jahr bisher leider weder Urlaub am Meer hatte (ist gebucht und die Vorfreude drauf steigt) noch sonstwie an ein ansehnliches Gewässer gekommen bin, musste der Brunnen unseres Stadtteils herhalten, der sich in den Tagen der Hitze auch großer Beliebtheit bei Groß und Klein erfreute. Umso schwerer war es, das Objekt der Begierde mal einen Moment ungestört zu geniessen bzw. zu fotografieren ohne dass planschende Kinder Ihre Belustigung darin fanden, Hobby-Fotografin und Equipment mit Wasser zu bespritzen. Da kann man manchmal schon den ein oder anderen Moment der Wut empfinden bei allem Verständnis für Alter, Spaß und sowieso..

Hier also mein Foto der Woche:

In diesem Sinne euch allen noch ein schönes Wochenende 🙂

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Schattenstadt

Ich gebe zu auch dieses Thema habe ich erfolgreich vor mir her geschoben, konnte ich mir darunter weder gleich etwas vorstellen noch habe ich da ein passendes Motiv gesehen.

War ich doch sogar schon so verzweifelt, dass ich – wie man das heute mit allem so macht – danach gegoogelt habe, ob dafür nicht Wikipedia oder irgendwer eine schlaue, allgemein verständliche Definition hat. Meine erste Assoziation war eine Stadt voller Schattenseiten, aber das fand ich dann doch a) zu negativ als dass b) eine solche Stadt, welche auch immer das sein mag, nicht gerade die Reiselust im Vorfeld zu wecken vermag.

Aber wie sooft sind die lieben Themenschöpfer ja um die Ecke-Denker, so zumindest meine Erfahrung der letzten Monate, wenn mir nicht spontan klar war was man nun genau denn mit dem Thema erreichen bzw. von uns p52-Teilnehmern sehen wollte. Also begab mich wiedermal in Zweisamkeit mit der Kamera auf einen abendlichen Spaziergang – den ich im übrigen wirklich entspannend finde und wirklich Gefallen dran gefunden habe. Stadt – vorhanden, Schatten – hier und da durchaus. Galt es nur noch beides irgendwie in Szene zu setzen, als dass auch der Betrachter erkennt was ich damit darstellen wollte, ohne vielleicht direkt das Thema zu kennen. Im Untergang der Sonne dann, fiel es mir wie Schuppen von den Augen..

Und hier also mein Bild zum Wochenthema:

Und da ich mich wiedereinmal nicht recht entscheiden konnte, auch noch ein paar andere Bilder des Abends:

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Mittelpunkt

Nachdem ich euch ja mit meinem letzten p52-Foto zum Thema Micro/Macro echt einiges an Nervenstärke abverlangt habe, geht es nun wieder etwas sanfter zu – versprochen.

Nichts desto Trotz hat mir das Thema „Mittelpunkt“ aber nicht weniger abverlangt als das vorherige. Wer steht schon gerne im Mittelpunkt? Ich nicht. Also hieß es auf die Suche begeben. Davor stand für mich die Frage: „Wir bringt man sich in den Mittelpunkt und wie erkennt man etwas dass im Mittelpunkt steht?“ Ganz klar, es muss auffallen, aus der Masse hervorstechen, also sich in ungleicher Gesellschaft befinden, durch Verhalten/Form/Farbe hervorstechen usw. Klar sieht man die ein oder andere Person im Alltag, ob in der U-Bahn oder wo auch immer, die genau diese jene Kriterien vollends erfüllt, aber wohl kaum eine Foto-Erlaubnis als „Sonderling“ für ein Blogpost-Thema erteilen würde. Da ich mich ungern selbst in diese Position begeben wollte, musste etwas anderes her, etwas das nicht gegen das Fotografieren und deren Veröffentlichung widersprechen kann. Mein Foto-Objekt hat meine Aufmerksamkeit schon seit Wochenanfang erlangt, gehe ich doch diesen Weg jeden Morgen zur U-Bahn und zurück. Erst dachte ich jemand hat sich nach dem Wocheneinkauf dieses Objektes entledigt, warum auch immer. Bei genauerer Betrachtung aber stand schnell fest – mein Objekt der Begierde ist kein Opfer sondern eher „Täter“. Nicht dass ich versucht hätte es zu ernten, meinem Liebsten zu schmackhaften Wirsingkohlrouladen zuzubereiten, wächst es doch an der befahrensten Straße in unserem Stadtteil, aber-  ja – ich habe dran gerüttelt und festgestellt dass es fest im Boden verankert ist und von Tag zu Tag ein Stückchen mehr wächst und sich in den Mittelpunkt rückt, neben dem Unkraut was drumherum da so am Straßenrand zu finden ist. Hinter Hecke und Mauer zum Straßenrand liegen ein paar Kleingartenanlagen, ich denke mein Fotoobjekt ist eher ein Fluchtopfer aus dem Schrebergärtchen nebenan und hat scheinbar leichte Aufmerksamkeitsdefizite.

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In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende und natürlich ein tolles WM-Finale. Mein Hamster Paul ist ja seit Beginn fleissig am orakeln und hat uns ein erfolgreiches Finalende prognostiziert, hoffen wir dass er auch im letzten Spiel recht behält und sich richtig entschieden hat.

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Micro/Macro

Eigentlich habe ich mich wirklich auf das Thema gefreut, ich liebe Makro-Aufnahmen, aber doch kam mir die Woche einfach kein passendes Motiv vor die Linse. Gerade da mir das Thema eigentlich liegt, weil ich es mag Dinge mal aus einem Blickwinkel zu betrachten der uns sonst leider verborgen bleibt, empfand ich es umso schwerer etwas BESONDERES zu finden. Und gerade in dem Moment kam es doch, wenn auch wenig ansehnlich oder eigentlich für viel Publikum bestimmt. Aber die Natur ist hart, unbarmherzig und überhaupt nimmt sie selten bis gar nicht Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten. Noch dazu als Rennmaus-Halter geht mir so ein Mäusetod – wie auch immer passiert – näher als er es sollte und trotzdem blieb mein Blick da am Wegesrand hängen, war doch die sterbliche Hülle der Maus nahezu Publikumsmagnet für viele andere. Ich hab wirklich mit mir ringen müssen, aber im Endeffekt empfand ich es einfach nur faszinierend was da vor sich geht, ganz natürlich, ohne dass irgendwer eingreift, die Natur hilft sich eben selbst und bietet denen ein Festmahl die uns die sterblichen Überreste anderer vom Wegesrand beseitigen. Und schöne Dinge sehen wir oft, bleiben uns doch aber fernab davon oft die kleinen Dinge die wir gar nicht wahrnehmen, aber genauso selbstverständlich sind, verborgen.

Mein Foto der Woche ist also wirklich nur für hartgesottene bestimmt und ein Anschauen erfolgt bitte nur auf eigene Verantwortung..

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Steinig

Steinig.. das war das Thema wirklich, vor allem da wir erst im Mai das Thema „Über Stock und Stein“ hatten und sich demnach die Motivwahl wirklich schwierig gestaltete.

Da war ich nun also auf der Suche, nach dem steinigen Objekt der Begierde… und alles was ich fand waren rudelweise Schnecken nach dem heutigen Regen am Wegesrand. Und tada – in dem Moment schoss mir ein ganz böser Ohrwurm in den Kopf, der irgendwie nicht nur meine leidige Suche nach dem Motiv unterstrich, sondern auch noch mein Mitleid mit den angetroffenen Opfern verstärkte und irgendwie ja auch noch zum Thema passte… Also lass ich euch doch daran teilhaben. Ohrwürmer sind gemein, aber geteiltes Leid ist halbes Leid. In diesem Sinne mein Foto zum Thema der Woche. Hoffen wir das der Name nicht Programm für meine morgige Teilnahme am 21. Stuttgart Lauf sein wird, wer also beim sonntäglichen Couching neben der Fernbedienung noch ein Däumchen arbeitslos hat, kann mir diesen gerne für nicht zuviel Regen und einen guten Lauf widmen und drücken.

Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer…

1kd

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Mein Motto

Diesmal kurz und knapp, mein Beitrag zu Saris Wochenthema „Mein Motto“:

Probleme sollte man als Chance betrachten, zu wachsen und sich zu überwinden. Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe in der Maske von Unannehmlichkeiten.

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