Rund

Wenn das nicht MEIN Wochenthema sein soll, weiß ich auch nicht… wenn Ihr das Foto seht versteht Ihr schon was ich meine, ich möchte auch gar nicht viele Worte dazu verlieren und bitte inständig von jeglichen Beileidsbekundungen Abstand zu nehmen. 😉 Mein Fotoobjekt, und viele seiner in diversen Größen und Farben vertretenden Artgenossen, haben sich heimlich, still und leise in der gesamten Wohnung breit gemacht. Da verkannten sie sich fröhlich hartnäckig in Teppichen, lassen sich an Socken als blinde Passagiere umher tragen oder verstecken sich in Ritzen und unter Möbeln seit Ihrer Flucht aus dem Geschenkekarton. Der Absender wollte wohl sichergehen, dass ich anlässlich MEINES runden Themas drauf aufmerksam gemacht werden sollte, welche Stunde ab diesem Tage geschlagen hat und das möglichst nicht nur an diesem Tage sondern aus Angst vor Verdrängung auch in den da kommenden, wie zum Beispiel dem heutigen. Aber ebenso wie die neuen Mitbewohner nehme ich das Ereignis mit Humor. 🙂

In diesem Sinne, mein Wochenfoto:

rund

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Gestreift

Mein erstes mag-ich-nicht-schieb-ich-mal-raus-Thema des neuen Jahres. Nicht weil es zu schwer wäre, aber einfach weil mir dafür bisher kein passendes Motiv vor die Linse kam, als dass ich es irgendwie bisher gescheit umsetzen konnte.

ABER – gestern war es ganz spontan soweit, mit VfL Wolfsburg – Bayern-München. Ihr seht keinen Zusammenhang? Ich zuerst auch nicht. Aber, wer von euch einen Mann daheim hat der sich für Fussball begeistert, weiß direkt wovon ich rede. Viel mehr noch dann, wenn der große, hochauflösende Fernseher für DAS Ereignis sich im Wohnzimmer befindet, in guter Gesellschaft mit zahlreichen Bügelkörbchen die zwar lautlos aber umso förmlich hörbarer nach „bügel mich“ schreien. Eigentlich hatte ich mir genau diese Baustelle auch für das Wochenende vorgenommen, aber wer lässt sich nicht gern bei ungeliebten Aufgaben tatkräftig unterstützen oder will direkt einen Machtkampf um selbige vom Zaun brechen wo es nicht sein muss?! So also ergab sich mir ganz spontan ein gestreiftes Motiv im Bügelmodus, wo meine Kamera in Anbetracht des herannahenden P52-Samstages aus dem Nebenzimmer direkt um meine Aufmerksamkeit bettelte.

Hier nun also mein Wochenfoto zum Thema „gestreift“:

 

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Wohlfühloase

Das Thema klingt doch mal nach Entspannung so zum elangeladenen Jahresstart der meisten anderen, die einen unweigerlich mit in den Stressbann ziehen wollen. Jeder von uns hat ja so klar seine Vorstellung von Wohlfühloase, aber manchmal entspannt es uns auch total wenn wir anderen etwas gutes tun und nur dabei zusehen, zumindest geht es mir so. Am Jahresanfang des vergangenen Jahres habe ich ja meine plüschigen Mitbewohner, deren Nagetrieb die Bikinifigur gefährdete, da sie ihr Laufrad komplett zerlegt haben bereits mit einem neuen Spielzeug ausgestattet. Leider hielt auch das leider nicht lange, so dass alsbald eine große Investition bei der Laufradschmiede getätigt wurde, unzernagbar und für die sportlichen Freunde. Leider nur buddeln sie das Teil lieber zu als darin zu rennen, aber so seis, das soll auch gar nicht Thema sein. Aber Rennmäuse sind ja EIGENTLICH Wüstenbewohner, durch Foren etc. erfuhr ich also irgendwann davon, wie toll Renner einen Heizstein finden würden, eigentlich für Reptilien zum aufwärmen gedacht, erfüllen sie wohl auch ihren Zweck im Rennerheim.

Nun denn, habe ich doch das 1,20m lange Nagerheim mitten im Wohnzimmer stehen, kann es ja nicht schaden das ganze hin und wieder etwas zu optimieren, und wer schaut nicht gerne zufriedenen Haustieren beim chillen zu wenn man selber auf der Couch rumlümmelt.

Gesagt getan, kaufte die Rennmausmama den beiden Rackern einen Heizstein, natürlich vorab mit nagesicherem Draht das Kabel umwickelt sollte es als bald losgehen.

Und was soll ich sagen, das warme Steinchen fand schnell zumindest einen Freund, den ruhigeren Kumpanen der beiden, Jack. Chucky, die scheinbar hyperaktive (braune) Rennmaus schaut meist nur vorbei um zu schauen ob der andere noch an seinem angestammten Platz liegt, kurz mal belästigen, Lage checken einmal drübermarkieren weil „meins“ und weg ist er. (Hier mal ein kleines Beweis-Bild ;p)

Aber man erfreut sich am Anblick solch entspannter Mäuse, die sich so platt wie möglich auf den kuschlig etwa 42°C warmen Stein schmiegen, wie es nur geht.

Hier also nun mein Foto zum Thema von „meiner“ persönlichen Zuschau-Wohlfühloase im Wohnzimmer:

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Ausrangiert..

Mein Titel mag kontrovers klingen, habe ich doch erst vergangene Woche einen Beitrag zum Thema Entrümpeln gestartet. Auf meinem heutigen Spaziergang durch den eigenen Stadtteil bin ich zufällig an einem „Sammelplatz“ vorbeigekommen. Nein – kein Sammelplatz für Feueralarm oder ähnliches. Wir haben Januar – da werden traditionell vor allem Weihnachtsbäume entsorgt und nein, nicht wie in der Ikea-Werbung über den Balkon oder das Fenster sondern wie es sich gehört, über die bereitgestellten Sammelplätze.

Was eigentlich eine gute Sache ist, verbreitet doch ein wenig Wehmut, zumindest in mir wo ich doch bisher wenn überhaupt die Kunsttanne aus dem Keller holte wenn Weihnachten vor der Tür stand und ich die Weihnachtsfeiertage nicht eh bei der Familie in der Ferne verbracht habe. Wehmut? – Warum? Nein klar, Weihnachten ist vorbei, meine Deko lange im Keller verbannt und überhaupt ist es doch lange lange an der Zeit das Tannengrün aus dem Wohnzimmer zu verbannen. Aber da liegen sie, gestapelt, teils noch mit Deko die wissentlich oder unwissentlich mitentsorgt wurde, teils Exemplare ohne jägliche Äste, was nicht nur erbärmlich aussieht sondern auch große Fragezeichen hervorruft. Ein irgendwie trauriges Bild, haben Sie doch noch am Weihnachtsabend rudelweise Geschenke unter sich sicher beherbergt und nun liegen sie da lieblos gestapelt für die Entsorgung mit noch so persönlichen Mitbringseln.

 

 

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Persönlich

Eigentlich so gar nicht mein Thema, bemühe ich mich doch Persönliches strikt außen vor zu halten, seien es soziale Netzwerke die mit persönlichen Fotos und achso wichtigen Statusberichten gefüttert werden etc. oder mich selbst in allen Facetten auf dem eigenen Blog zu präsentieren. Klar so ein Blog ist alles andere als unpersönlich, aber gerade durch Fotografie kann man Persönlichkeit – so finde ich – so sehr viel besser ausdrücken als durch belanglose, nahezu langweilige Fakten. Einer der vielen Gründe, warum mich gerade das P52-Projekt zu einem eigenen Blog bewegt hat. Gerade dann, wenn man nicht zu denen gehört die selbstdarstellerisch über sich selbst und allen Details ihres Lebens berichten wollen, bietet zumindest mir die Fotografie einen Rahmen, der so persönlich sein kann wie all die vielen nackten Tatsachen..

Fotoprojekte haben eben zwar sehr viel persönliches, aber doch genug Abstand als dass man gestrost seine Emotionen dazu preisgeben kann, ohne sich selbst und alles Drumherum dabei in den Mittelpunkt stellen zu müssen. Geben uns doch Fotos anderer Personen soviel Einblicke in die Persönlichkeit, ohne diese jedoch zu kennen oder immer zu verstehen, dass die Faszination und Fantasie die Neugier über Persönliches überwiegt, weil man sie doch stets selber in aller Schönheit und Eigenart interpretiert.

Das Internet vergisst eben nicht und da will man doch sein Gesicht nicht zu jedem noch so belanglosen Thema im Mittelpunkt. Mein Wochenfoto vermittelt für MICH genau diese Einstellung. Hinter jedem Blog, steckt immernoch eine Person, die man eigentlich nicht kennt und doch geniesst man die freigegebenen Einblicke, die diese ganz bewusst gewährt und wo wir uns selbst vielleicht das ein oder andere mal wiederfinden, sogar Verbundenheit fühlen können obwohl wir Person XY dahinter überhaupt nicht kennen. Und das macht für mich das Stöbern auf anderen Blogs aus. Ich will gar nicht wissen was die Person frühstückt, wie sie aussieht, was sie arbeitet und was sie genau in dieser Sekunde tut und denkt. Ich möchte mich selber in dem ein oder anderen Blogbeitrag wiederfinden, reflektieren, wissen wie andere über das selbe Thema denken oder einfach nur wie sie ein vorgegebenes Fotoprojekt-Thema umsetzen, dass man trotz desselben Titels so ganz anders interpretiert hat.

In diesem Sinne mein Wochenfoto zum Thema „Persönlich“:

 

 

 

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Rost

Alte Liebe rostet nicht“ oder wie heißt es so schön? Diese stachelige Verbindung zur Abwehr unerwünschter Gäste hat zumindest schon einige Tage, wenn nicht Jahrzehnte auf dem Buckel und Regen, Sonne und Wind die Stirn geboten. Aber so eine orangebraune Hülle fügt sich doch auch viel schöner in eine naturfarbene Umgebung als metallischer Glanz.

Hier also mein Foto zum Wochenthema „Rost“ für euch:

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Die Feindschaft mit dem inneren Schweinehund

Auch auf die Gefahr hin einen ganz ganz wunden Punkt zu treffen, aber wer kennt es nicht meine Damen und Herren? Gerade zum Jahresbeginn denken wir doch alle hier und da über einen Vorsatz nach. Die einen schnell verworfen wegen mangelnder Motivation, die anderen schlummern hier und da im Hinterstübchen und finden doch keinen Weg in die Umsetzung. Und sei es nur, dass ich meinen Blog mal nicht nur für das P52-Thema von Sari nutze, habe ich mir doch vorgenommen euch nicht nur an meinen Fotografie-Anfänger-Versuchen teilhaben zu lassen, begehe ich das neue Jahr eben mal mit einem ganz persönlichen Thema was dennoch so unpersönlich ist, da es uns doch vermutlich alle betrifft.

Die Rede ist von Gerümpel, Ramschecken, Schnickschnack, zugemüllten Schubfächern, Dachböden oder Kellern. Außen hui, innen pfui – auch wenn es keiner zugeben mag. Da wären die berühmten Kabel/Techniksammlungen die wir ohnehin nie wieder nutzen werden, ungenutzte Sportgeräte, Kosmetiksammlungen im Bad mit derer wir die nächsten 2 Jahre keine Drogerie mehr betreten müssten, Post- und Werbekram den wir „zum später lesen“ irgendwo sammeln, weil wir es irgendwann einmal für interessant und lesenswert befunden haben, Erinnerungen aus den letzten Urlauben die der Staubanziehung wegen doch ihren besseren Platz im Schrank gefunden haben etc… ich glaube ihr wisst worauf ich hinaus will. Ich habe einmal im Schnäppchenwahn im Buchladen das Buch „Entrümpeln mit dem inneren Schweinehund“ in die Finger bekommen, mitgenommen und für gut befunden. Zwar auch so ein Teil was man als Ramschteil bezeichnen könnte, aber genau das ist es in diesem besonderen Fall eben nicht.

Wer ist schuld?

Natürlich alle anderen, ganz klarer Fall. Die Industrie, die uns mit Billigwaren zum Kauf verlockt, der Sammeltrieb, das „Haben-Will-Syndrom“ und ich weiß ihr habt noch ganz viele Argumente mehr. Wir leben in einer Überflussgesellschaft und haben doch die rudimentären Eigenschaften des „was ich hab hab ich“, „kann ich bestimmt nochmal gebrauchen“, „zum wegschmeissen zu schade“ etc. so tief verinnerlicht, dass es uns nur allzu schwer fällt uns von einmal hart errungenen Gegenständen zu trennen, verbinden wir doch alles gleich persönlich mit dem Kauferlebnis, dem Besitzerstolz oder was auch immer.

Was tun?

Bewusstsein schaffen und die Selbsterkenntnis, wo und wie sich eure Sammelleidenschaft äußert. Wie viele Schuhe habt ihr noch nie getragen? Oder Kleidungsstücke die sich trotzdem eines kuschlig-warmen Plätzchens im Schrank sicher sind? Wie viele Duschbäder die ihr für doof befunden habt stehen da in euren Schränken?

Mir hilft hier immer, alles raus, Schränke auswischen und dann gibts die fiese Frage, wer darf wieder rein.. der Rest muss anderweitig Unterschlupf finden, aber nicht bei mir..

Wo dann?

1. Verkaufen

Ihr glaubt nicht dass ihr es los werdet bei Kleinanzeigen & Co? Lasst euch eines besseren belehren, da draussen gibt es mit Sicherheit immer jemanden der eine noch größere Sammelleidenschaft hat als ihr, versucht es einfach.. ich bin bis jetzt noch fast alles losgeworden.

2. Verschenken

Freundeskreis, Familie, Bekannte.. es gibt soviele denen ihr noch eine Freude machen könnt, wenn ihr sie denn nur einmal fragt, ob sie xy gebrauchen könnten.

3. Selber nutzen

Ein Duschbad was nicht eurem Geruchsgeschmack entspricht? Füllt es um in Handseifenspender, dafür taugt auch ein ungeliebtes Duschbad gut. Kerzen die ihr der Optik wegen im Schrank versteckt? Warum? Zündet sie an und macht euch einen gemütlichen Abend.

4. Entsorgen

Tut im ersten Moment weh, aber ihr kennt es – aus den Augen aus dem Sinn – das ist wie mit dem zugerammschten Keller. Einmal verschlossen, zieht euch auch kaum noch etwas dahin. Was weg ist ist weg, wenn sich wirklich keine Verwendung findet, hilft manchmal eben nur die letzte Ruhestätte.

Wozu das Ganze?

Nichts befreit so sehr wie entrümpeln.. Wenn ihr es denn erst einmal geschafft habt, in den ordentlich ausgemisteten und übersichtlichen Schrank schaut, wisst ihr wofür ihr das getan habt. Das befreite Gefühl, Ballast losgeworden zu sein, entschädigt als wären es grad 5 Kg weniger auf der Waage. Ich habe das Jahr mit meinem Badezimmer und meiner Kosmetikansammlung begonnen und kann euch nur empfehlen eure Ramsch- und Sammlerecken anzugehen. Stück für Stück, Zimmer für Zimmer. Lasst euch dabei Zeit und geniesst die Zwischenziele. Und sei es nur dass ihr mal wieder mit eurer heimischen Ablage beginnt, sei es nur im E-Maileingang, ihr werdet schnell merken was ich meine.

In diesem Sinne, wünsche ich euch frohes Entrümpeln und wer noch Tipps und Ratschläge parat hat, so sind diese gerne in den Kommentaren gesehen.

 

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Treppen/Stufen

Ab gehts, das P52-Projekt von Sari hat uns wieder! In diesem Sinne ein dickes Danke, dass du es uns auch in diesem Jahr wieder ermöglichst.

Ich starte das neue Jahr einfach mal mit Treppen/Stufen, sind sie doch ein Sinnbild für den Neuanfang, alles alte hinter sich zu lassen und das neue Jahr von neu auf zu erklimmen, mit all seinen Herausforderungen und/oder Hindernissen die da auf uns warten.

Nach dem Weihnachtsurlaub in der Heimat hat uns hier in Stuttgart ein kleines Wintermärchen empfangen, von dem wir auf dem Heimweg von Cottbus nach Stuttgart selbst, gott sei dank verschont geblieben sind.. so verkehrstechnisch. Aber ganz Stuttgart hat scheinbar noch keinerlei Räumfahrzeuge gesehen und was wir zu Weihnachten selbst schmerzlich vermisst haben, finden wir hier im Überfluss – Schnee, eisige Kälte, Wind und im Gepäck eine wintertypisch dicke Erkältung – auf letztere hätte ich aber gerne durchaus verzichtet, aber da war ich wohl etwas nachlässig mit meinem Wunschzettel und der alte bärtige Mann hat mich irgendwie missverstanden.

Nun denn, abgesehen von kräftezehrenden Einkäufen nach den Feiertagen mit dem für mein Alter vielleicht untypischen „Hackenporsche“ durch Eis und Schnee, finde ich so eine Winteridylle durchaus sehr reizvoll. Also Kamera geschnappt und los. Frische Luft soll schließlich auch bei der dicksten Erkältung ihr gutes haben.. und wenn es nur der Gang bis zur Apotheke ist, den die Kamera treu begleitet.

Hier nun also mein Wochenfoto für euch:

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Happy 2015!

Na, alle wieder unter den Lebenden und den Jahreswechsel gut überstanden?

Ich wünsche euch jedenfalls allen ein erfolgreiches, glückliches 2015, auf dass sich all eure Pläne, Vorsätze und Wünsche erfüllen mögen und die P52-Leser unter euch allseits gute Fotoobjekte finden mögen. Wo wir da gerade schon bei Wünschen sind… diejenigen unter euch die mich schon im vergangenen Jahr begleitet haben, wissen vielleicht noch dass ich eine Schwäche für Glückskekse habe. Fleissig habe ich sie wieder an all meine Lieben verteilt, in der Hoffnung dass für jeden etwas passendes dabei ist. Ich starte meinen ersten Blogbeitrag 2015 daher mit dem meinigen..

Wer mich kennt weiß, dass mich selten etwas sprachlos macht, kann ich doch sonst in kaum einer Situation etwas kommentarlos stehen lassen. Die meinigen Glückskekse vermögen aber jedes Jahr aufs neue genau das bei mir zu erreichen.. Also lass ich den meinen einfach mal so kommentarlos stehen und warte auf das was mich da in diesem Jahr erwartet.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein aufregendes und interessantes Blogjahr mit euch!

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Sonntagsblues

Wenn das nicht nach MEINEM Thema klingt, was dann.. Sonntage sind wirklich das schwarze Schaf der Wochentage, wenn Sie doch auch ein freier Tag für die meisten von uns bedeuten, schreien sie gleichzeitig ebenso förmlich lautstark nach größter Aufmerksamkeit a la „Ich bin der kleine Montag“.

Sonntage freuen uns solange es noch Samstagabend ist, aber sobald der Sonnenaufgang den Sonntag einleutet, begleitet ihn doch – der gebürtige Schwabe, der ich zwar nicht bin, aber der würde wohl sagen – das „Gschmäckle„, dass der Montag quasi schon mit einem Fuß in der Tür steht. Ich will da auch nix schwarz malen, aber doch beschleicht zumindest mich und meine Sonntage – und nein das nicht erst seit ich im Schwabenländle wohne – eine Schwere, die oftmals auf der Couch ihr frühzeitiges Ende jeglicher Motivation findet. Einerseits ist da der Tatendrang der noch am Vorabend große Vorhaben vermuten ließ und gleichzeitig die Lethargie der Erkenntnis, dass es am darauffolgenden Tag schon wieder in den üblichen Alltag überfließt, dem wir doch gerade erst gefühlt ein paar Stunden entkommen waren. Meine Erkenntnis daraus lautet: die Prognose des gelebten Sonntags gleicht dem Kaffeesatz lesen. Wenn ich es dann doch mal schaffe, diese blöde, eingefahrene Routine zu durchbrechen, es mir auf der Couch gemütlich zu machen, hab ich zwar das gute Gefühl wirklich was geschafft zu haben, an dem ach so kurzen Wochenende, aber doch fehlt mir dann wieder diese Sonntagsauszeit, die ich irgendwie liebgewonnen habe. Es ist und bleibt ein Teufelskreis, wie man es macht macht man es vermutlich falsch.

ABER – und hier kommen wir zu meinem Wochenfoto, habe ich den letzten Sonntag in dem ohnehin winterlichen Motivationstief, in der Küche mit dem Plätzchenbacken verbracht. Was würden wir nur im Wintertief ohne Feierleichkeiten und allerhand Aufgaben machen, wenn die Zeit unter der Woche nicht so knapp bemessen wäre?

Nun waren die Plätzchen gebacken, aber irgendwie bringt soviel Tatendrang den zumindest meinigen Sonntagsblues nicht zu Geltung, als dass ich euch dazu einfach zwei Fotos packen muss, die mir bei meinem letzten Sonntagsspaziergang in der Natur, bildlich genau das Gefühl gaben, wo ich mich verstanden fühlte und die genau das verdeutlichten, warum es mich sooft einfach nur förmlich magnetisch auf die Couch zieht.

Ihr mögt es mir hoffentlich verzeihen, dass ich mich – typisch Frau – nicht so recht für ein Bild entscheiden konnte. Das platte Blümchen, die zerrupfte Pusteblume, sie verdeutlichen irgendwie genau das, wie ich mich an ach so vielen anderen Sonntagen, die nicht nach dringenden Aufgaben schreien, fühle..  Da liegen die Haare nicht, weil es am Samstag beim Wohnungsgroßputz nicht nötig war oder weil wir uns manchmal ebenso plattgetreten fühlen und keine Kraft mehr für andere Aufgaben haben, und sei es nur der Wäschekorb neben der Couch, deren Inhalt zwar nicht hörbar, aber umso eindringlicher „bügel mich“ ruft. Ihr mögt mir den leichten Regelverstoß des P52-Projektes also hoffentlich verzeihen. 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und natürlich vor allem einen entspannten Sonntag!

 

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