P52-15

Gestreift

Mein erstes mag-ich-nicht-schieb-ich-mal-raus-Thema des neuen Jahres. Nicht weil es zu schwer wäre, aber einfach weil mir dafür bisher kein passendes Motiv vor die Linse kam, als dass ich es irgendwie bisher gescheit umsetzen konnte.

ABER – gestern war es ganz spontan soweit, mit VfL Wolfsburg – Bayern-München. Ihr seht keinen Zusammenhang? Ich zuerst auch nicht. Aber, wer von euch einen Mann daheim hat der sich für Fussball begeistert, weiß direkt wovon ich rede. Viel mehr noch dann, wenn der große, hochauflösende Fernseher für DAS Ereignis sich im Wohnzimmer befindet, in guter Gesellschaft mit zahlreichen Bügelkörbchen die zwar lautlos aber umso förmlich hörbarer nach „bügel mich“ schreien. Eigentlich hatte ich mir genau diese Baustelle auch für das Wochenende vorgenommen, aber wer lässt sich nicht gern bei ungeliebten Aufgaben tatkräftig unterstützen oder will direkt einen Machtkampf um selbige vom Zaun brechen wo es nicht sein muss?! So also ergab sich mir ganz spontan ein gestreiftes Motiv im Bügelmodus, wo meine Kamera in Anbetracht des herannahenden P52-Samstages aus dem Nebenzimmer direkt um meine Aufmerksamkeit bettelte.

Hier nun also mein Wochenfoto zum Thema „gestreift“:

 

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Wohlfühloase

Das Thema klingt doch mal nach Entspannung so zum elangeladenen Jahresstart der meisten anderen, die einen unweigerlich mit in den Stressbann ziehen wollen. Jeder von uns hat ja so klar seine Vorstellung von Wohlfühloase, aber manchmal entspannt es uns auch total wenn wir anderen etwas gutes tun und nur dabei zusehen, zumindest geht es mir so. Am Jahresanfang des vergangenen Jahres habe ich ja meine plüschigen Mitbewohner, deren Nagetrieb die Bikinifigur gefährdete, da sie ihr Laufrad komplett zerlegt haben bereits mit einem neuen Spielzeug ausgestattet. Leider hielt auch das leider nicht lange, so dass alsbald eine große Investition bei der Laufradschmiede getätigt wurde, unzernagbar und für die sportlichen Freunde. Leider nur buddeln sie das Teil lieber zu als darin zu rennen, aber so seis, das soll auch gar nicht Thema sein. Aber Rennmäuse sind ja EIGENTLICH Wüstenbewohner, durch Foren etc. erfuhr ich also irgendwann davon, wie toll Renner einen Heizstein finden würden, eigentlich für Reptilien zum aufwärmen gedacht, erfüllen sie wohl auch ihren Zweck im Rennerheim.

Nun denn, habe ich doch das 1,20m lange Nagerheim mitten im Wohnzimmer stehen, kann es ja nicht schaden das ganze hin und wieder etwas zu optimieren, und wer schaut nicht gerne zufriedenen Haustieren beim chillen zu wenn man selber auf der Couch rumlümmelt.

Gesagt getan, kaufte die Rennmausmama den beiden Rackern einen Heizstein, natürlich vorab mit nagesicherem Draht das Kabel umwickelt sollte es als bald losgehen.

Und was soll ich sagen, das warme Steinchen fand schnell zumindest einen Freund, den ruhigeren Kumpanen der beiden, Jack. Chucky, die scheinbar hyperaktive (braune) Rennmaus schaut meist nur vorbei um zu schauen ob der andere noch an seinem angestammten Platz liegt, kurz mal belästigen, Lage checken einmal drübermarkieren weil „meins“ und weg ist er. (Hier mal ein kleines Beweis-Bild ;p)

Aber man erfreut sich am Anblick solch entspannter Mäuse, die sich so platt wie möglich auf den kuschlig etwa 42°C warmen Stein schmiegen, wie es nur geht.

Hier also nun mein Foto zum Thema von „meiner“ persönlichen Zuschau-Wohlfühloase im Wohnzimmer:

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Persönlich

Eigentlich so gar nicht mein Thema, bemühe ich mich doch Persönliches strikt außen vor zu halten, seien es soziale Netzwerke die mit persönlichen Fotos und achso wichtigen Statusberichten gefüttert werden etc. oder mich selbst in allen Facetten auf dem eigenen Blog zu präsentieren. Klar so ein Blog ist alles andere als unpersönlich, aber gerade durch Fotografie kann man Persönlichkeit – so finde ich – so sehr viel besser ausdrücken als durch belanglose, nahezu langweilige Fakten. Einer der vielen Gründe, warum mich gerade das P52-Projekt zu einem eigenen Blog bewegt hat. Gerade dann, wenn man nicht zu denen gehört die selbstdarstellerisch über sich selbst und allen Details ihres Lebens berichten wollen, bietet zumindest mir die Fotografie einen Rahmen, der so persönlich sein kann wie all die vielen nackten Tatsachen..

Fotoprojekte haben eben zwar sehr viel persönliches, aber doch genug Abstand als dass man gestrost seine Emotionen dazu preisgeben kann, ohne sich selbst und alles Drumherum dabei in den Mittelpunkt stellen zu müssen. Geben uns doch Fotos anderer Personen soviel Einblicke in die Persönlichkeit, ohne diese jedoch zu kennen oder immer zu verstehen, dass die Faszination und Fantasie die Neugier über Persönliches überwiegt, weil man sie doch stets selber in aller Schönheit und Eigenart interpretiert.

Das Internet vergisst eben nicht und da will man doch sein Gesicht nicht zu jedem noch so belanglosen Thema im Mittelpunkt. Mein Wochenfoto vermittelt für MICH genau diese Einstellung. Hinter jedem Blog, steckt immernoch eine Person, die man eigentlich nicht kennt und doch geniesst man die freigegebenen Einblicke, die diese ganz bewusst gewährt und wo wir uns selbst vielleicht das ein oder andere mal wiederfinden, sogar Verbundenheit fühlen können obwohl wir Person XY dahinter überhaupt nicht kennen. Und das macht für mich das Stöbern auf anderen Blogs aus. Ich will gar nicht wissen was die Person frühstückt, wie sie aussieht, was sie arbeitet und was sie genau in dieser Sekunde tut und denkt. Ich möchte mich selber in dem ein oder anderen Blogbeitrag wiederfinden, reflektieren, wissen wie andere über das selbe Thema denken oder einfach nur wie sie ein vorgegebenes Fotoprojekt-Thema umsetzen, dass man trotz desselben Titels so ganz anders interpretiert hat.

In diesem Sinne mein Wochenfoto zum Thema „Persönlich“:

 

 

 

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Treppen/Stufen

Ab gehts, das P52-Projekt von Sari hat uns wieder! In diesem Sinne ein dickes Danke, dass du es uns auch in diesem Jahr wieder ermöglichst.

Ich starte das neue Jahr einfach mal mit Treppen/Stufen, sind sie doch ein Sinnbild für den Neuanfang, alles alte hinter sich zu lassen und das neue Jahr von neu auf zu erklimmen, mit all seinen Herausforderungen und/oder Hindernissen die da auf uns warten.

Nach dem Weihnachtsurlaub in der Heimat hat uns hier in Stuttgart ein kleines Wintermärchen empfangen, von dem wir auf dem Heimweg von Cottbus nach Stuttgart selbst, gott sei dank verschont geblieben sind.. so verkehrstechnisch. Aber ganz Stuttgart hat scheinbar noch keinerlei Räumfahrzeuge gesehen und was wir zu Weihnachten selbst schmerzlich vermisst haben, finden wir hier im Überfluss – Schnee, eisige Kälte, Wind und im Gepäck eine wintertypisch dicke Erkältung – auf letztere hätte ich aber gerne durchaus verzichtet, aber da war ich wohl etwas nachlässig mit meinem Wunschzettel und der alte bärtige Mann hat mich irgendwie missverstanden.

Nun denn, abgesehen von kräftezehrenden Einkäufen nach den Feiertagen mit dem für mein Alter vielleicht untypischen „Hackenporsche“ durch Eis und Schnee, finde ich so eine Winteridylle durchaus sehr reizvoll. Also Kamera geschnappt und los. Frische Luft soll schließlich auch bei der dicksten Erkältung ihr gutes haben.. und wenn es nur der Gang bis zur Apotheke ist, den die Kamera treu begleitet.

Hier nun also mein Wochenfoto für euch:

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