Fotografie

Ausrangiert..

Mein Titel mag kontrovers klingen, habe ich doch erst vergangene Woche einen Beitrag zum Thema Entrümpeln gestartet. Auf meinem heutigen Spaziergang durch den eigenen Stadtteil bin ich zufällig an einem „Sammelplatz“ vorbeigekommen. Nein – kein Sammelplatz für Feueralarm oder ähnliches. Wir haben Januar – da werden traditionell vor allem Weihnachtsbäume entsorgt und nein, nicht wie in der Ikea-Werbung über den Balkon oder das Fenster sondern wie es sich gehört, über die bereitgestellten Sammelplätze.

Was eigentlich eine gute Sache ist, verbreitet doch ein wenig Wehmut, zumindest in mir wo ich doch bisher wenn überhaupt die Kunsttanne aus dem Keller holte wenn Weihnachten vor der Tür stand und ich die Weihnachtsfeiertage nicht eh bei der Familie in der Ferne verbracht habe. Wehmut? – Warum? Nein klar, Weihnachten ist vorbei, meine Deko lange im Keller verbannt und überhaupt ist es doch lange lange an der Zeit das Tannengrün aus dem Wohnzimmer zu verbannen. Aber da liegen sie, gestapelt, teils noch mit Deko die wissentlich oder unwissentlich mitentsorgt wurde, teils Exemplare ohne jägliche Äste, was nicht nur erbärmlich aussieht sondern auch große Fragezeichen hervorruft. Ein irgendwie trauriges Bild, haben Sie doch noch am Weihnachtsabend rudelweise Geschenke unter sich sicher beherbergt und nun liegen sie da lieblos gestapelt für die Entsorgung mit noch so persönlichen Mitbringseln.

 

 

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Rost

Alte Liebe rostet nicht“ oder wie heißt es so schön? Diese stachelige Verbindung zur Abwehr unerwünschter Gäste hat zumindest schon einige Tage, wenn nicht Jahrzehnte auf dem Buckel und Regen, Sonne und Wind die Stirn geboten. Aber so eine orangebraune Hülle fügt sich doch auch viel schöner in eine naturfarbene Umgebung als metallischer Glanz.

Hier also mein Foto zum Wochenthema „Rost“ für euch:

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Micro/Macro

Eigentlich habe ich mich wirklich auf das Thema gefreut, ich liebe Makro-Aufnahmen, aber doch kam mir die Woche einfach kein passendes Motiv vor die Linse. Gerade da mir das Thema eigentlich liegt, weil ich es mag Dinge mal aus einem Blickwinkel zu betrachten der uns sonst leider verborgen bleibt, empfand ich es umso schwerer etwas BESONDERES zu finden. Und gerade in dem Moment kam es doch, wenn auch wenig ansehnlich oder eigentlich für viel Publikum bestimmt. Aber die Natur ist hart, unbarmherzig und überhaupt nimmt sie selten bis gar nicht Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten. Noch dazu als Rennmaus-Halter geht mir so ein Mäusetod – wie auch immer passiert – näher als er es sollte und trotzdem blieb mein Blick da am Wegesrand hängen, war doch die sterbliche Hülle der Maus nahezu Publikumsmagnet für viele andere. Ich hab wirklich mit mir ringen müssen, aber im Endeffekt empfand ich es einfach nur faszinierend was da vor sich geht, ganz natürlich, ohne dass irgendwer eingreift, die Natur hilft sich eben selbst und bietet denen ein Festmahl die uns die sterblichen Überreste anderer vom Wegesrand beseitigen. Und schöne Dinge sehen wir oft, bleiben uns doch aber fernab davon oft die kleinen Dinge die wir gar nicht wahrnehmen, aber genauso selbstverständlich sind, verborgen.

Mein Foto der Woche ist also wirklich nur für hartgesottene bestimmt und ein Anschauen erfolgt bitte nur auf eigene Verantwortung..

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Abendlicher Spaziergang

Ein langes Wochenende steht vor der Tür, es war sonniges Wetter, also habe ich mir meine Kamera geschnappt und bin zu einem abendlichen Foto-Spaziergang aufgebrochen. Mit Musik auf den Ohren, allein durch Wald und Flur sozusagen…

Hier also ein paar meiner Fotoopfer..

In diesem Sinne, ein schönen Feiertag und für den ein oder anderen ein schönes langes Wochenende!

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Mein neues Spielzeug ist da :D

Da surft man ahnungslos durch das Netz und tada – Liebe auf den ersten Blick.

Genau so erging es mir als ich ein paar animierte Fotos der analogen 3D Kameras wie Nishika oder Nimslo gesehen habe. Der Charme der Analogen gepaart mit der Spielerei des 3D-Effektes haben es mir irgendwie sofort angetan. Ich bin jetzt weder der Fotografie-Experte noch weiß ich genau was mich erwartet. Aber gerade der Reiz des Unbekannten, des Ausprobierens hat mich gepackt – ganz im Sinne von „Leben ist kein Stillleben“ (Oskar Kokoschka). Leider gestaltete sich die Suche nach der Kamera alles andere als einfach, vielfach angeboten zu horrenden Preisen, schlummerte der Wunsch lange im oberen Stübchen. Doch manchmal muss man auch Glück haben (ich hoffe es ist damit für 2014 noch nicht ausgeschöpft) und ich fand sie zu einem vergleichbaren Top-Preis bei einem amerikanischen Ebay-Verkäufer und zögerte im Angesicht der drastisch sinkenden Stückzahlen nicht lange. Gedauert hat der Versand 13 Tage, gefühlt locker das Dreifache.

Nun möchte ich euch aber auch noch gar nicht zuviel verraten, das P52-Projekt bietet sich ja förmlich an das gute Stück demnächst ausgiebig auszuprobieren und ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind an Weihnachten auf die ersten eigenen Bilder.

Also bleibt gespannt! 🙂

Nishika N9000

Nishika N9000

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