Monthly Archives: März 2015

Da laufe ich täglich vorbei

Mein schwierigstes Thema… klar laufe ich täglich an so vielem vorbei, aber gerade weils täglich passiert nimmt man es doch nicht mehr als etwas Besonderes wahr, was einem gleich auf Anhieb einfallen würde für ein Blogpost zu diesem Thema…

Erst dachte ich an meinen Weg zur U-Bahn, aber halt – da laufe ich ja nur Montag bis Freitag, selten mal am Wochenende vorbei.. das wird also irgendwie der Bedingung „täglich“ nicht gerecht… also muss es etwas aus der unmittelbaren Umgebung sein, etwas dem man nicht ausweichen kann, was bedingungslos immer den täglichen Weg kreuzt, bewusst oder unbewusst…

Tada – ich habe das Objekt gefunden… Unscheinbar eigentlich, auch unspektakulär, aber es erfreut sich meinem täglichen Weg.

Hier habt ihr Ihn – meinen Kühlschrank – zumindest den oberen Teil, der untere ist Gefrierfach, das ist aber auch nicht unbedingt mein tägliches Ziel 😉 mal liebevoll, aber auch mal lieblos geschmückt mit den Kleinigkeiten des Alltags, die mir so über den Weg laufen, die nützlich sind und die für die mehr oder minder bewusste Erinnerung in Moment xy dienen sollten (achja wir hatten es ja schon, an Werbekarten mit dummen Sprüchen komm ich nicht vorbei):kühlschrank

 

 

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Farbenrausch

Habe mich ja schon den ein oder anderen Moment gefragt, was ich wohl mit dem Thema anfange. Als ich dann endlich – nach gefühlten 1.000 Anläufen mal mein persönliches Großprojekt „Kleiderschrank“ angegangen bin, um endlich mal auszumisten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich habe wirklich aus jedem Dorf ein Hund – wie man so schön sagt. Es gibt glaube ich einfach keine Farbe die nicht in meinem Kleiderschrank zu finden ist. Was lag also näher als euch mal einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Farbenrausch zu geben. Eigentlich wollte ich euch die etwas knittrigen Teile fürs Foto noch bügeln, aber sie geben der so bewussten Zusammenstellung eine gewisse Unruhe die ich auch irgendwie ganz schön finde.. Meine Lieblingsfarbe? Alle! – Nein ich kann mich da wirklich so gar nicht entscheiden. Auch beim Kauf schreckt mich keine Farbe ab, selbst Lila – der letzte Versuch – findet sich in meinem Schrank. (Auch wenn es gerade auf dem Foto nicht vertreten ist, weil in der Wäsche). Eigentlich finde ich, dass mir schwarz nicht steht, da durch meine schwarzen langen Haare gerne so ein düsterer Gothik-Look entsteht der eigentlich gar nicht gewollt ist, leider ist es aber auch die Farbe, auf die ich im Alltag gerne zurückgreife, wenn ich morgens nicht weiß was ich anziehen soll und nach 2-3 anprobierten Teilen eigentlich auch keine Lust mehr habe weiter rumzuprobieren – schwarz ist einfach ein Allrounder der immer geht, vor allem eben dann wenns schnell gehen muss.

Welche Farben finden sich denn in eurem Kleiderschrank? Welche Farbe tragt ihr am liebsten? Welche steht euch und welche nicht, und warum?

In diesem Sinne, mein Foto zum Thema:

Farbenrausch

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Familienbande

Das Thema war für mich irgendwie schwierig, ist es doch gerade erst genau eine Woche her, dass ich ein liebgewonnenes Familienmitglied erlösen lassen musste. Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an Paul, meinen Teddyhamster, der Orakel-Paul der sich zur WM als echtes Talent entpuppte. Leider konnte auch unsere Tierärztin, die sonst wirklich alles zu tun weiß und die auch schon eine Rennmaus-Abszess-OP bei einem unserer Schützlinge erfolgreich durchführte, nichts mehr für den Kurzen tun. Es ging von heute auf morgen, wir und die Tierärztin, vermuten Hirntumor oder Schlaganfälle, eine konkrete Diagnose war aufgrund der geringen Größe diagnostisch leider nicht möglich. Von einen auf den anderen Tag zittere er beim gehen, wollte nicht mehr fressen, war unterkühlt, dehydriert und überhaupt schwach. Dann gab es zwischendurch mal gute Tage, in denen er fast der alte war, und kurz drauf wieder verschlechterte sich der Zustand. Leider blieb uns da bei seinem stolzen Alter von fast 2 Jahren keine andere Möglichkeit, als ihn zu erlösen, von der nicht zu vertretbaren Möglichkeit die Zeit mit Schmerzmittel zu überbrücken, abgesehen. Und obwohl ich wirklich dachte innerlich vorbereitet zu sein, auf Diagnose und den Moment, in aller Hoffnung man könnte doch noch irgendwas für ihn tun, überrumpelte mich die Erkenntnis und die Diagnose, als dass ich wirklich mit mir kämpfen musste ihn die letzten Momente allein in dem Praxiszimmer in den Händen zu halten. In aller Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit, in denen er sich nochmal in meine Hand kuschelte als hätten wir gerade Samstag Abend auf der Couch gemeinsam, bevor ihn die erlösende Spritze von seinem Leid befreien sollte. Ja, ich verbrachte also den vergangenen Samstag Vormittag beim Tierarzt, um dem kleinen treuen Kumpel seinen letzten Weg so angenehm als möglich zu gestalten, statt abzuwarten wann Mutter Natur dem ganzen ein Ende gesetzt hätte.

Aber Paul bleibt – im Gedächtnis, in Gedanken und überhaupt – aber ein Leben ohne Hamster konnte und wollte einfach nicht funktionieren, so dass – nein kein Paul-Ersatz- sondern eine Hamster-Alternative her musste. Erstmalig zog bei uns also eine zuhause-suchende Hamsterdame ein, ganz entgegen meinen Vorstellungen die Damen-Monopol-Stellung im Hause bewahren zu wollen. Mir war zwar bewusst, dass sich auch bei Kleintieren wie Rennmäusen, Hamstern usw. Charaktere sehr unterscheiden, aber was für einen Unterschied scheinbar allein schon das Geschlecht macht, dem war ich mir nicht bewusst. Nun wohnt hier also eine äußerst aktive, neugierige und aufmerksamkeitssüchtige Hamsterdame, die ich auf den Namen WILMA taufte. Kein vergleich zum Ruhe-liebenden Paul, der sich gemütlich auf der Couch in meine Decke einkuschelte und sich in den Schlaf streicheln ließ, nein die Dame braucht Action und ist so gar nicht auf Ruhe und Kuscheln aus.

Trotzdem oder gerade weil sie ist wie sie ist, eroberte sie im Sturm das Hamsterhalterherz.. die großen Knopfaugen, das freche Gemüt, keine Angst vor nichts, und immer auf der Suche nach Abenteuern und sei es nur wie man bei der Futterauffüllung schnell entfliehen kann aus dem glasigen Zuhause. Der Plüschpopo hätte auch Paul mit Sicherheit gefallen.

In diesem Sinne, mein Foto zum Thema Familienbande:

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Natur

Was für ein schönes Thema! Ausnahmsweise will ich da auch gar nicht mal lange drumrum reden 😉 Mein Wochenfoto ist auf einem morgendlichen Spaziergang in die Weinberge entstanden, VOR dem Sonnenaufgang. Es ist wirklich ausnahmsweise um die Zeit mal menschenleer und wirklich angenehm, keine Jogger, keine Hundegassigänger, keine Spaziergänger… man kein einfach die noch eiskalte Luft, die schönen Farben und das Naturschauspiel Übergang Nacht zu Tag und den folgenden Sonnenaufgang geniessen..

Hier also mein Foto zum Thema Natur:

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