Monthly Archives: April 2014

Heilig

wie immer habe ich mir das für mich unangenehmste Thema bis zum Schluss aufgehoben. Und bekanntlich kommt das Beste immer zum Schluss. Ein großer Anspruch an ein Thema was man lange vor sich hergeschoben hat, weil man vermeintlich nichts dazu zu sagen weiß, bin ich doch durch und durch Atheistin ohne Ambitionen für Kirche, Glaube und all das. Aber heilig muss man doch nicht zwangsweise damit in Verbindung bringen, oder doch? Sind es nicht eigentlich immer nur die eigenen Werte und Vorstellungen die uns selbst heilig sind, als andere oder durch uralte Bücher aufgezwungene? Und ich möchte hier wirklich niemandem mit Ambitionen zum Glauben zu nahe Treten. Ich könnte jetzt sentimental werden und mir die gern gehörten Werte a la Familie usw. aus den Fingern tippen.. aber es ist nicht meine Art zu Schreiben oder zu Sagen was andere gerne hören oder lesen.. das ist auch nicht Sinn eines Blogs.

Für mich ist ZEIT heilig.. ich möchte es gar nicht auf die FREIzeit konkret definieren, sondern bleibe hierbei bei der Zeit als solches, denn ein beruflich erfolgreicher Tag kann ebenso positiv auf uns wirken wie ein Urlaubstag an dem wir nur den unsrigen Interessen nachgegangen sind. Seitdem ich hier in Stuttgart arbeite und lebe, hat gerade beruflich der erste Einstieg mit einer auf den ersten Blick echt komplizierten Einführung in das Zeit- und Selbstmanagement begonnen, man mag das alles für überbewertet halten, für Spinnerei oder was euch beliebt abtun, aber es steckt soviel Wahrheit darin. Zeit schenkt uns keiner, Zeit kann man nicht zurückdrehen, und die die uns bleibt sollten wir doch immer nach bestem Wissen und Gewissen für uns nutzen, egal ob beruflich oder privat. Und der größte Feind ist und bleibt der Zeitdieb, egal ob es eine konkrete Person ist, der ihr schon lange hättet den Rücken kehren sollen weil sie euch und eurem“ Zeitkonto“ nicht gut tut, oder einfach nur der TV der euch mit dem immer selben Blödsinn beschallt und euch kostbare Zeit stiehlt oder das Internet, was euch mit jedem Newsletter per E-Mail zum stöbern in x Online-Shops lockt oder einfach nur durch bloße Anwesenheit Zeit stiehlt weil ihr mit dem eleminieren der wichtigen Mails vom Unnützen täglich 10 und mehr Minuten beschäftigt seid, von sozialen Netzwerken möchte ich gar nicht erst anfangen.

In diesem Sinne, macht euch frei von Unnützem.. gestaltet eure Zeit bewusst und fokussiert euch auf das Wesentliche. Und das ist nicht der Haushalt, die redefreudigen Kollegen, der überfüllte Posteingang oder der verschwendete Gedanke daran was andere von Euch und eurem Verhalten wohl denken oder der Gedanke an die zahlreichen Eventualitäten „Was hätte wäre wenn“ usw. Der einzige der am Ende des Tages zurückblickt und beurteilt solltet ihr selber sein.. und wenn ihr dann ruhigen Gewissens sagen könnt, dass es ein guter Tag war an dem ihr eure gesetzten Ziele erreicht habt, habt ihr mehr als sehr viele andere an diesem Tag geschafft, egal ob ihr euch hierbei 8 oder 10 Stunden den Arsch abgerackert habt, etwas für euch getan weil ihr euch mal wieder zum Laufen aufgerafft habt wie ich.. oder einfach nur eine alte Lieblings-DVD in Kombi mit Pizza, Chips und Schoki rausgekramt habt..

Also euch allen einen schönen Samstag-Abend und hoffentlich viel Zeit für Euch 🙂

(Das Bild zeigt euch eine tolle Sonnenuhr auf den Weinbergen hinterm Haus – leider war heut kaum Sonne)

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Lets have fun..

… wenn das nicht mal nach einem Thema klingt was Spaß macht.. Wie aber intepretiert man es am besten, wobei hat man much of fun? Ich am liebsten zwischendurch, ganz spontan zwischen ohnehin langen To-Do-Listen und stressigem Alltag. Da nimmt man sich einfach mal die paar Minuten Auszeit, weil man sonst ja ohnehin nicht dazu kommt. Man gönnt sich ja sonst nichts und Spaß ist was Du draus machst heißt es doch immer. Rauscht Tag für Tag, Monat für Monat an uns vorbei, erst recht ist mir das seit der Teilnahme am P52-Projekt aufgefallen, wie furchtbar schnell die Zeit an uns vorbeizieht. Erhofft man sich doch immer den Moment, wo man ganz spontan den Blick für das Wochenthema im Auge hat und fix andere in Form eines Fotos teilhaben lassen will, oft fällt mir aber erst hinterher ein, welche Momente doch durchaus passend für ein Thema waren und man sie doch Gott sei Dank festgehalten hat. Das Osterwochenende ist zwar schon vorbei, aber ich habe mir währendessen, oder besser noch davor nämlich beim Packen auch die Zeit genommen mein kleinen schon vorher so vermissten Mitbewohner fotografisch festzuhalten, als ich beim zusammensammeln aller Dinge für den Besuch in der Heimat im Schubfach eine Glocke eines längst der Vergangenheit angehörenden Lindt-Hasens gefunden habe – wie passend zu Ostern..

Tierfotografie fetzt, was liegt also näher als den goldenen Hasen mit einem der heimischen Plüschnasen zu ersetzen. Tiere sind aber keine Puppen, sie mögen bestechlich sein, aber deswegen tun sie noch lange nicht das was wir wollen. Gerade das macht es aber so faszinierend, entstehen doch mit viel Glück und Geduld und nicht zuletzt durch die kleinen Sturköpfe schöne Bilder, wenn wir sie uns eigentlich auch ganz anders vorgestellt und geplant haben. Aber Paul war gnädig, seine Liebe für Erdnüsse ließ ihn sogar das Gebimmel des Glöckchens beim munteren Erdnussgeknusper vergessen und so sind doch ein paar schöne Aufnahmen enstanden.

Hier also verspätet der Osterhasenersatz, wir zwei jedenfalls hatten unseren Spaß 🙂

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Ausnahme

..wer kennt es nicht, der Partner außer Haus und die Lust zum selbst frisch kochen rutscht in den Keller. So erging es mir heute auch. Habe ich doch einfach mal wieder beim Fertigzeugs im Supermarkt gestöbert und zugegriffen. Die Auswahl ist vielfältig, der Geschmack eher weniger, aber ist eben doch kein Vergleich zum selbst gekochten. Aber es stillt den Hunger, geht super schnell und für uns allein reicht es doch auch. Der Magen mag rebellieren und fragen „Hey was da los?!“. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und überhaupt, wenn man allein daheim ist, hat man auch einfach mal Appetit drauf, auch wenn man die Zusatzstoffe förmlich schmeckt. Doch bin ich froh, dass mein regulärer Speiseplan genau das nicht vorsieht und frisch gekocht wird. Aber wenn man dann wöchentlich die vermeintlichen vorwiegend männlichen Singles mit ihrer TK-Pizza und dem 6-er Bier an der Kasse sieht, verspürt man schon ein wenig Mitleid.

In diesem Sinne euch allen ein schönes Wochenende! Was gönnt ihr euch mal wenn der Partner nicht da ist, seis nur weil er/sie es nicht mag oder ihr einfach wie ich zu faul zum kochen seid?

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Stufen

Neuer Monat neue Themen.. zumindest auf den ersten Blick wirken sie einfacher als die des letzten Monats, aber oft ergeben sich ja für die vermeintlich schwierigsten Themen die Bilder ganz spontan, mit Zufall, Glück und sowieso…. So auch mein erstes „gewähltes“ Thema „Stufen“ was mir ganz spontan quasi in den Schoß fiel..

Entdeckt habe ich diese schöne Treppe im Swarowski-Store auf der Champs Elysees in Paris, wo ich über ein verlängertes Wochenende – daher wieder einmal verspätet mein Post – anlässlich des Marathon de Paris eine absolute Faaaaaast-Sightseeing-Tour innerhalb von 3 Tagen erleben durfte. Und nein, ich bin selbst keinen Marathon gelaufen… wobei, wenn ich mal so zusammenrechne wo wir überall waren und was wir uns in wie kurzer Zeit alles angeschaut haben, habe ich wahrscheinlich zu Fuß ähnlich viele Kilometer zurück gelegt. Meine Füße jedenfalls freuen sich schon wieder auf den lässigen Büroalltag in der Heimat, auch wenn Paris keine Frage wunderschön war/ist und ich jedem von euch einen Besuch nur wirklich ans Herz legen kann. Leider ließ sich das wundervolle Glitzern nicht so schön aufs Foto bringen wie in real, also wenn ihr mal in Paris seid, schaut sie euch unbedingt live an. Und ja, Paris hat sooooo viele Treppen zu bieten (und natürlich noch sooooo viele andere wunderschöne Sehenswürdigkeiten mehr).. die meisten wohl in den unzähligen Metro-Stationen, die sich anlässlich meines pünktlich zur Ankunft in Paris gerissenen Koffertrageriemens deutlich negativ bemerkbar machten.

Also Mädels.. schleppt euren Liebsten in die Stadt der Liebe, der Baguetteträger, der Weintrinker und bestaunt selbst diese wundervolle Treppe.. und nebenbei, gibt es da noch ganz wundervollen Schmuck für den spendablen Geldbeutel 😉

In diesem Sinne – Au revoir

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