Monthly Archives: März 2014

Physik

..lautet das letzte März-Thema des P52-Projektes von Sari. Schlimm genug dass nun auch der März schon wieder rum ist, muss wohl nicht näher erklären, dass und vor allem warum ich das Thema bis aufs letzte aufgeschoben oder besser vor mir hergeschoben habe. Ich habe zwar vor Physik noch Chemie abgewählt, trotz allem kann ich auch der Physik nicht soviel abgewinnen als dass ich es mit einem von mir selbst gewählten Fotothema in Verbindung gebracht hätte.

Also schlummerte das Thema mir wochenlang im Hinterstübchen, mal mehr mal weniger präsent. Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen – draussen frühlingt es mächtig und wer es noch nicht mitbekommen hat durch Häckl, Kloeppel oder Biewer in den RTL-Nachrichten, den möchte ich doch mit meinem bösen Ohrwurm auf den Stand der Sache bringen. https://www.youtube.com/watch?v=yw6jo08baYM  Aber schönes Wetter ist nicht nur schön, nein es bringt auch Unruhe in den Kleiderschrank, kramt man doch wieder die knapperen Teile hervor und prüft ob sie den letzten Winter in den dunklen Ecken des Schrankes gut überstanden haben und sich noch ähnlich vorteilhaft an die vorzeitige Frühjahrsfigur gewöhnen mögen.

Und hier kommen wir dann auch schon zum leidvollen Thema, denn wer kennt es nicht. Das Wetter setzt uns unter Druck, nicht nur die Frühjahr- bzw. fast schon Sommerklamotten hervorzuholen sondern auch die entsprechende Figur dazu. Und hat man sich nicht schon lange vor dem Sport gedrückt – nein auch vor der Waage machte die Winterlethargie keinen Halt. Und nicht nur dass mir mein Exemplar ständig andere Werte präsentiert weil der Boden im Bad so uneben ist und sie kippelt – was mir schon keiner glauben mag – nein, hat man doch oft das Gefühl es steht noch wer drauf. Was liegt also näher genau das mal fotografisch festzuhalten – als Beweis quasi. Nein Mädels, nicht die Weihnachtsplätzchen, Schoki und deftigen Braten sind schuld dass die Waage und ihre Anzeige Frühlingsgefühle haben und Mut beweisen, uns quasi provozieren.. nein, es steht ganz bestimmt jemand mit drauf, man erwischt denjenigen nur leider so selten. Und hier nun der Beweis, damit es endlich auch mal jemand glaubt. Ist das überhaupt noch Physik oder Murphys Gesetz? Wie das immer auf die Marmeladen-Seite herunterfallende Toast? Einigen wir uns drauf – wenn es nicht funktioniert ist es Murphys Gesetz – eben wie das Gewicht! Formeln kann jeder, aber stammen sie doch alle von Männern. Gab es überhaupt nennenswerte Physikerinnen die eines der vielen Bücher zur Physik und zum Gewicht und den ganzen Kram in Formeln formuliert haben? Ich erinnere mich nicht daran… und DAS, schiebe ich mal nicht auf mein mangelndes Interesse an der Thematik.. denn soviel weiß ich, der Kreis ist auch eine Figur, bei der an allen Ecken und Kanten gespart wurde.

Und als Zitateliebhaberin – „Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen, aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben.“ (Richard Feynman)

In diesem Sinne meine Damen und Frauen verstehenden Herren, ein schönes Wochenende und vertraut weder Waage, noch Gewicht – Wohlfühlen und Sonne geniessen ist angesagt.. ach und Zeit umstellen! In aller Hoffnung die Vögelchen kriegen es auch mit und stehen ab Montag dann auch später auf dem Ast vorm Fenster und verschonen uns mit wildem Balzgezwitscher 🙂

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Leichtes Frühlingsrisotto

Lange vorgenommen, lange geruht oder gereift –  der Gedanke meinen Blog mal nicht nur dem wöchentlichen Fotothema zu widmen sondern auch mal dem Alltäglichen.

KOCHEN – nicht nur als notwendiges Übel, hungerstillende Notwendigkeit oder unweigerliche Pflicht betrachtet.

Hat es doch auch was schönes, Rezepte zu stöbern, Fotos zu gucken und unweigerlich Appetit und Hunger. Genau daraus ist bei mir irgendwann auch die Lust gewachsen mich selbst daran auszuprobieren, niemals natürlich mit dem Anspruch, dass mein fertiger Teller ebenso mehr dekorativ als praktisch ist, aber doch dass mich das Rezept in soweit überzeugt, dass es nicht nur einen positiven Eindruck hinterlässt sondern auch einen Platz im eigens angelegten Rezepteordner findet. Mit den Jahren ist dieser Ordner zu unübersichtlicher Größe gewachsen, doch bleiben aber die Lieblingsrezepte, die man schon im Kopf parat hat wenn der Ordner an Hülle und Fülle mal wieder nur Kopfzerbrechen statt Erleichterung bietet weil man sich nicht entscheiden kann.

Ich steh dazu, ich bin Risottoliebhaberin, nicht nur weil es toll klingt sondern auch einfach und schnell geht.

Heute möchte ich euch mein erst heute wieder gekochtes Frühlings-Risotto vorstellen. Ich weiß jeder Sternekoch schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, aber ich bin praktischer Natur, mit Liebe fürs Einfache und genauso koche ich auch, hauptsache es schmeckt und macht satt.

Also..

Zutaten: (für 4 Personen gerechnet, ich hab gern was über damit ich unter der Woche nicht kochen muss)

400g Risottoreis
2 Schalotten
800ml Gemüsebrühe
250g Zuckerschoten
1 Bund Frühlingszwiebeln
500g bzw. ein Bund grünen Spargel
75g Cheddar oder Parmesan
Salz/Pfeffer

Als erstes setz ich immer im Wasserkocher Wasser für die Brühe auf, danach Wasser für den Spargel/Zuckerschoten (spart Zeit/Energie als wenn ihr das Wasser auf dem Herd zum Kochen bringt). Nebenbei schnippelt ihr Schalotten, Frühlingszwiebeln, schält den Spargel und schneidet ihn in mundgerechte Stücke ebenso wie die Zuckerschoten. Sobald das kochende Wasser fertig ist, gießt ihr es in einer Teekanne oder was auch immer zur Hand ist mit fertiger Instant-Gemüsebrühe entsprechend auf. Die nächste Ration gekochtes Wasser kippt ihr in einen mit einer Prise Salz und Zucker vorbereiteten Topf und lasst ihn etwa 7-8 min. mit Spargelstücken und Zuckerschoten kochen. Nebenbei setzt ihr eine Pfanne mit 1-2 Esslöffel Butter auf den Herd. Dazu gebt ihr zuerst die Schalotten, dann den Risottoreis und wenn der Reis glasig wird gebt ihr die Brühe komplett dazu.

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(Im TV wird mit Weißwein abgelöscht und Brühe usw. nur nach und nach zu gegeben, es tut aber dem Geschmack keinen Abbruch wenn ihr gleich alles hinzugebt und regelmäßig rührt). Der Risottoreis braucht etwa 20 min, hier einfach eine Eieruhr stellen. Den nach 7-8 min. Kochzeit beiseite gestellten vorgekochten Spargel mit den Zuckerschoten gebe ich einfach 10 min vor Ende in den Risottoreis zusammen mit den Frühlingszwiebeln. 2-3 min. vor Ende der Garzeit raspel ich dann den Käse in die Pfanne und heb mir ein bisschen was für die Deko auf. Wenn dann alles fertig ist, nochmal mit Salz/Pfeffer nach Bedarf würzen, auf Teller geben und nochmal ein bisschen Käse frisch drüber raspeln. Fertig ist ein tolles Frühlingsgericht was satt und hoffentlich zufrieden macht.

Ich hoffe ihr mögt es. Es sättigt sehr gut, selbst ich als Fleischliebhaber vermisse ich hier nichts. Das Gemüse ist noch knackig frisch und ich mag es in Kombi mit dem Risotto sehr gern. Sowieso mag ich Risotto mit allen möglichen Kombinationen, aber hierzu dann vielleicht später mehr.

Aber erzählen kann ich klar viel wenn der Tag lang ist..  hier Bilder:

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Erblühen

Mal ein Beitrag ohne viele Worte… Ich war einfach fasziniert von dem Blick in die Blüte und den Farben, stehen die armen Dinger doch eh nicht lange in der Wohnung bis sie die Köpfe hängen lassen.

Von Frühling draussen hab ich angesichts der schon unter der Woche um 5 Uhr morgens zwitschernden Vögel langsam genug 😉 Ein bisschen Rücksichtnahme kann man wohl erwarten, machen Blümchen und Bienchen schliesslich auch nicht so einen Lärm um Ihre Frühlingsgefühle..

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Heimatliebe

…ich bin schon wieder viel zu spät dran, ich weiß 🙁 aber es liegt genau daran, dass ich das letzte Wochenende in der Heimat verbracht habe. Heimatliebe ..was ist das? wo kommt es her? und wo will es hin? Kennt man das nur wenn man die Heimat verlässt und weiß was fehlt oder verspürt man das auch wenn man der Heimat nie untreu geworden ist? Funktioniert das nur nach dem aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Prinzip oder wisst ihr genau was eure Heimat ausmacht und was genau ihr daran liebt was es woanders einfach so nicht gibt?

Ich für meinen Teil bin wohl den klassischen Weg gegangen.. weg aus der Heimat und bähm – fällt es wie Schuppen von den Augen. Glaubte man doch noch, ein Land, irgendwie derselbe Standard, was soll man groß vermissen – von den Lieben mal abgesehen die man ganz klar weniger oft sieht. Und doch hat jedes Fleckchen in Deutschland so seine Eigenheiten, Besonderheiten und auch Liebenswürdigkeiten – keine Frage. Und schon kommen wir zum großen ABER – denn es fehlt immer irgendwas was wir genau dort wo wir aufgewachsen sind für selbstverständlich gehalten haben und vermissen, weil es das anderswo eben nicht ist.

Und nein, ich meine nicht den typischen Ossi-Dialekt, oder den Humor und die Art der Leute, ich freue mich bei jedem Heimatbesuch auf etwas ganz banales..HACKEPETER oder auch Mett… welches Buffet im Osten der Republik geht ohne den obligatorischen Hackigel? Und auch auf Firmenfeiern war er fester Bestandteil und hier sucht man ihn vergeblich, selbst beim Fleischer im Supermarkt. So ist es für mich Tradition geworden, jeden Heimatbesuch mit einer Packung Hackepeter zu zelebrieren, dazu eine frische Scheibe Brot oder Brötchen und man tut mir den größten Gefallen.

So ist auch mein auf den ersten Blick absolut unscheinbares Foto zum Thema der Woche entstanden. Eine leckere Scheibe frisches Brot mit Knusperrand in Symbiose mit sehnsüchtig vermisstem und verschwenderisch aufgetragenem Hackepeter und tränenreich, selbstgeschälten frischen Zwiebeln.

Nicht schön aber selten, dafür umso schmackhafter :D

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Highlight

.. lautet mein Thema des P52-Projektes. Wenn auch einen Tag verspätet, einfach weil mein persönliches Highlight der Woche der gestrige Abend war. Anlass war ein zum Geburtstag erhaltener Gutschein für ein Besuch des Stuttgarter Schweinemuseums mit anschließendem Abendessen im Hauseigenen Restaurant mit dem krönenden Abschluss – der Schlachthof-Platte für 2 „von ällem ebbes“, wie der Schwabe zu sagen pflegt.

Ich selbst wusste nicht einmal, dass es ein Schweinemuseum gibt, noch viel weniger dass es als das größte Schweinemuseum der Welt auch noch direkt in Stuttgart liegt. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, viel informatives, kitschiges, lustiges, historisches und sehenswertes hält es bereit, alles sehr liebevoll und vom spürbaren Sammlerherz inszeniert. Und ich empfehle euch wirklich, wenn ihr euch für einen Besuch entschließen solltet, vergesst auf keinen Fall einen Tisch im Restaurant zu reservieren und die Köstlichkeiten der eigenen Schlachterei zu geniessen. Das Museum liegt direkt über dem Gasthof auf 2. Etagen und unweigerlich werdet ihr bei dem Muesumsbesuch in einen so wohlduften Geruch von zubereiteten Köstlichkeiten gehüllt, dass euer Magen eure Beine beim Rundgang schneller und schneller werden lässt. Schweine wohin das Auge schaut, ich muss zugeben irgendwann erschlagen einen einfach die Massen an Schwein, zuviele Eindrücke in zu kurzer Zeit,  aber man entdeckt hier und da wirklich skuriles und nicht nur im Museum, auch drumherum. So enstand auch das Foto der Woche. Wir waren schon am gehen, kugelrund, satt und zufrieden als wir diesen Schriftzug am Küchenfenster auf der Hinterseite des Gasthofes entdeckten und einfach festhalten mussten.

Natürlich hätte ich euch auch ein Foto der Schlachteplatte mit knusprigem Braten vom Spanferkel, Nürnbergerle, beste Stückle von der Haxe, zartes Rostbrätle und Schweinemedallions an Bratenjus, dazu Sauerkraut, Semmelknödel und Bratkartoffeln zukommen lassen können, aber soviel Empathie habe ich dann doch, als dass ihr euch davon bitte selbst bei einem Besuch ein Bild macht.

Habt ihr skurile Sammelleidenschaften, die bald ein weltgrößtes Museum ergeben könnten, wie das aus privater Sammelwut entstandene Stuttgarter Schweinemuseum?

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Moment mal!

… dacht ich mir ebenso wie das portraitierte Opfer als ich eigentlich ein anderes der neuen März-Themen umsetzten wollte, passt es doch aber zu einem der anderen Themen wie die Faust aufs Auge.

Opfer waren wie nicht selten wiedereinmal meine flauschigen Mitbewohner Chucky und Jack. Man erwischt sie nur sporadisch mit der Kamera und wenn gerne unscharf. Aber manchmal mit viel Geduld gelingt es eben doch. Dabei entstehen dann doch manchmal Schnappschüsse wie dieser. Wo er förmlich am Hosenbein hängt, einen festhalten möchte, weil man seine Reichweite verlässt. Da die zwei direkt im Wohnzimmer neben der Couch ihr 1,20m Terrariumheim haben, beobachtet man sich tagtäglich gegenseitig und sei es nur in der Werbepause oder weil sie durch ihre Randaliererei die Filmguck-Harmonik stören. Vor allem wenn jmd. in der Küche zugange ist, wird gerne beobachtet und gewartet ob nicht doch noch das ein oder andere Stück für sie bei abfällt.

Was auch immer Chucky in diesem Moment von mir wollte, Aufmerksamkeit ist ihm mit diesem Foto und dem kleinen Blogauftritt sicher.

(Man beachte bitte die schöne Kopfbedeckung!)

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